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Anbieter von MiS Micro-Stimulations-Systemen zur Dekubitus- und Schmerztherapie:
www.thevo.info

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Aktuelles

Unsere Expertin

referent m saller

Wenn eine Anti-Dekubitus-Matratze bei einer anderen Person wieder eingesetzt werden soll, muss sie selbstverständlich zuvor gereinigt werden. Bei den meisten Krankenkassen erfolgt die Reinigung direkt nach der Abholung und vor der Einlagerung in ein Kassenlager. Einige wenige lagern die Matratze verunreinigt und lassen Sie erst kurz vor dem erneuten Einsatz auffrischen.

Wie auch immer der Prozess abläuft, Sie erhalten eine Matratze, die komplett hygienisch aufbereitet ist und hierfür auch mit einem Zertifikat versehen sein muss. Vorsicht geboten ist dennoch bei Wechseldrucksystemen. Bei einer Untersuchung vor einigen Jahren wurden Keime zwischen den Luftkammern gefunden, die die Aufbereitung offenbar überlebt hatten. Kann meine Krankenkasse
auch eine Matratze ohne Hilfsmittelnummer bezahlen oder bezuschussen?

Dabei handelt es sich definitiv um Einzelfallentscheidungen. Sie können nach dem Kauf versuchen, einen Zuschuss unter Vorlage eines ärztlichen Attests und der Rechnung zu beantragen.
Ob Sie damit Erfolg haben werden, ist allerdings ungewiss.

 - Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!

Hallo, mich interessiert, warum Sitzringe nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht mehr eingesetzt werden sollten. Mein 83 jähriger Vater hat in der Gesäßfalte einen 2x2cm verkrusteten Dekubitus und ich lagere jede Stunde um. Da gleichzeitig ein mini verkrusteter Dekubitusam rechten Oberschenkel die Rechtslagerung sehr riskant macht, habe ich einen Schwimmring auf die WC-Stuhlöffnung gelegt, so dass von unten Luft und Licht herankommt - erfolgreich. Ich suche jetzt dazu nur eine Alternative, wenn der Dekubitus wieder ganz verheilt ist und ich ihn
möglichst luftig hinsetzen möchte.

Für eine Rückmeldung bin ich Ihnen dankbar.

Ein Symptom – viele Ursachen. Die Gründe, warum Menschen unter Schlafstörungen leiden, könnten kaum vielfältiger sein. Um die individuelle Schlafsituation dauerhaft zu verbessern, kommt es darauf an, nächtliche Probleme richtig zu deuten.
Besonders bei kleinen Kindern, Personen mit Handicap oder älteren Leuten, die sich etwa aufgrund einer Demenz nicht mehr richtig äußern können, sind Angehörige und Pflegekräfte gefragt, genau hinzuschauen. Ansonsten besteht schnell die Gefahr einer Fehlbehandlung, die ihrerseits massiv zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes sowie der Lebensqualität des Betroffenen führen kann. Falsche Behandlung vermeiden Fatal wäre es beispielsweise, demente Senioren, die unerkannte Schmerzen verspüren, mit Medikamenten ruhig zu stellen, damit sie im Bett bleiben, ohne sie von ihrem eigentlichen Leiden zu befreien. Ziel sollte hingegen immer eine individuell abgestimmte, möglichst nebenwirkungsfreie Behandlung sein.

In vielen modernen Pflegeeinrichtungen kommen deshalb heutzutage Therapie-Matratzen für verschiedene Krankheitsbilder zum Einsatz. Sie nutzen die Eigenbewegung des Liegenden, um Mikroimpulse abzugeben, die den Körper kaum spürbar in Bewegung halten und so Schmerzen, Wundliegen und Orientierungslosigkeit auf natürlichem Wege vorbeugen und lindern.

Unsere Expertin

referent m saller

 »Ab wann spricht man von Schlafstörungen« Jedes Krankheitsbild kann sich in unterschiedlichen Schlafstörungen äußern.
Lesen Sie im Ruhen & Schlafen Lehrgang www.thomashilfen.de/305 über die jeweiligen Auslöser und Folgen.

 
- Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!

Keine Frage: In der Pflege gibt es oft zu wenig Personal und meist nicht genügend Zeit. Mangelnde Ressourcen aber schützen vor Strafe nicht. Rund 1.000-mal im Jahr schnappt in Deutschland die Haftungsfalle zu. Fast immer ist Dekubitus Verhandlungsgrund. Die gesundheitlichen Folgen trägt stets der Pflegebedürftige, doch wer hat die Verantwortung?

Auf Klägerseite stehen zwei Parteien: Einmal die Betroffenen selbst oder deren Angehörige als rechtliche Vertreter, dann aber auch Krankenkassen. Mit Schadensersatzansprüchen für Behandlungskosten etwa, wenn diese auf einen Dekubitus zurückgeführt werden kann, der in einer Pflegeeinrichtung entstanden ist. Nicht immer vorhersehbar ist, wer auf der Anklagebank landet. Kommt darauf an. Ärzte haften für ihre Diagnostik und angeordnete Therapie. Das passiert häufig wenn Pflege zu Hause erfolgt, selten aber bei Einrichtungen der stationären und ambulanten Altenhilfe. Dort gilt § 11 SGB XI.

Dieser Paragraf schiebt den „schwarzen Peter“ der Pflegeeinrichtung zu. Und damit dem Pflegepersonal. Es ist geschult in „professionellem Fallverstehen“, also der Einschätzung der Gesamtsituation eines pflegebedürftigen Menschen. Und trägt damit auch die Verantwortung, diesen Prozess – unter anderem bei der Dekubitusprophylaxe – zu steuern. Das bedeutet richtige und ausreichende Kommunikation mit allen Beteiligten. Den eigenen Mitarbeitern: hier besteht für die verantwortliche Pflegefachkraft sowohl eine Hol- als auch Bringschuld. Informationen zu den Bewohnern müssen selbstständig beschafft und verlässlich weitergegeben werden. Dem Hausarzt: Fehlen Informationen über einen entstandenen Dekubitus beziehungsweise den Wundverlauf, oder sind diese nur mangelhaft, dann schnappt für die Pflegekraft unweigerlich die Haftungsfalle zu.

Den Angehörigen: Dekubitusprophylaxe auf eigene Faust und oftmals mit untauglichen Hilfsmitteln ist ein Riegel vorzuschieben. Eine fachliche Beratung durch die Pflege unerlässlich. Leitungskräfte in der Pflege können Vorsorge treffen, um der Haftungsfalle zu entkommen: Durch organisatorische Rahmenbedingungen für einen sicheren Kommunikations- und Informationsfluss. Durch klare Regelungen im Umgang mit Hausärzten. Durch regelmäßige fachliche Beratung von Angehörigen. Durch Fördern der kommunikativen Kompetenzen von Pflegekräften in so genannten Fallkonferenzen. Und nicht zuletzt der Gesundheit der Bewohner zuliebe.

Mehr zum Thema Dekubitus erfahren Sie in dem neuem E-Book Dekubitus - Das drückende Problem: http://thomashilfen.de/landingpages/331 

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- Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


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