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Anbieter von MiS Micro-Stimulations-Systemen zur Dekubitus- und Schmerztherapie:
www.thevo.info

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Aktuelles

Pflege beginnt oft mit kleinen Fragen.
Manchmal reicht schon eine rote Stelle, damit aus einem ganz normalen Morgen viele Gedanken werden.

"Ist das schon Wundliegen?"
"Muss ich jetzt etwas unternehmen?"
"Habe ich etwas übersehen?"

Wenn Sie einen Angehörigen zu Hause pflegen, kennen Sie solche Momente vielleicht.

Die gute Nachricht ist: Nicht jede Hautrötung bedeutet gleich einen Dekubitus.
Trotzdem lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn je früher Veränderungen erkannt werden,
desto besser können sie eingeschätzt werden.

Viele Angehörige sprechen von Wundliegen oder Durchliegen. Medizinisch heißt das Dekubitus oder Druckgeschwür. Ein Dekubitus entsteht meist nicht durch eine einzelne Ursache. Neben länger anhaltendem Druck spielen auch die Beweglichkeit, der allgemeine Gesundheitszustand, die Hautbeschaffenheit sowie Ernährung und Flüssigkeitsversorgung eine wichtige Rolle.

Eine Hautrötung ist deshalb nicht automatisch ein Grund zur Sorge. Verschwindet sie nach kurzer Zeit wieder, handelt es sich häufig um eine normale Reaktion auf eine vorübergehende Druckbelastung. Bleibt die Rötung jedoch auch nach einer Druckentlastung bestehen oder verändert sich die Haut, sollte die Stelle weiter beobachtet und bei Bedarf fachlich beurteilt werden.

Auch eine angepasste Lagerung kann jetzt sinnvoll sein. Ziel ist es, den Druck auf die betroffene Körperstelle zu verringern und gleichzeitig eine bequeme, entspannte Position zu finden. Welche Lagerung geeignet ist, hängt immer von der individuellen Situation Ihres Angehörigen ab.

Bei der täglichen Pflege genügt oft schon ein kurzer Blick auf besonders belastete Körperstellen wie Steißbein, Gesäß oder Fersen. Achten Sie darauf, ob eine Rötung bestehen bleibt oder sich die Haut anders anfühlt als gewohnt. Diese Beobachtungen helfen Pflegefachkräften, die Situation besser einzuschätzen.


- Gut zu wissen - 

Zur Dekubitusprophylaxe gehört weit mehr als das Umlagern.
Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, eine gute Hautpflege und eine individuelle Risikoeinschätzung ergänzen sich gegenseitig.
Erst das Zusammenspiel dieser Maßnahmen trägt dazu bei, das Risiko für einen Dekubitus zu verringern.

Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Risiko.
Deshalb gibt es keine allgemeingültige Lösung. Eine individuelle Risikoeinschätzung hilft dabei, vorbeugende Maßnahmen an die persönliche Situation anzupassen.

Dass Ihnen eine Hautveränderung überhaupt aufgefallen ist, ist bereits ein wichtiger Schritt.
Bleiben Sie aufmerksam und holen Sie sich Unterstützung, wenn Sie unsicher sind. 
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen.



Wissen, das Sie im Pflegealltag unterstützt:

IGAP Scale Home
Schätzen Sie das persönliche Dekubitusrisiko Ihres Angehörigen strukturiert ein.
→ Jetzt kostenlos herunterladen

Ratgeber „Dekubitus – Ein drückendes Problem“
Erfahren Sie verständlich, wie Druckgeschwüre entstehen und wie Sie im Pflegealltag vorbeugen können.
→ Jetzt kostenlos anfordern

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Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!