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Anbieter von MiS Micro-Stimulations-Systemen zur Dekubitus- und Schmerztherapie:
www.thevo.info

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Dies ist eine häufig gestellte Frage und die Antwort lautet Nein! Ein Dekubitus kann durch gute Hautpflege allein nicht vermieden werden. Cremes und Salben „ernähren“ die Haut von außen. Die Zellerneuerung muss durch richtige Ernährung unterstützt werden. Nichtsdestotrotz spielt die Pflege der Haut bei Risikopatienten und Betroffenen eine wichtige Rolle. Wichtig ist zunächst einmal die Haut von gefährdeten Personen regelmäßig zu überprüfen und zu begutachten. So können schon kleinste Veränderungen/Verletzungen der Haut erkannt werden. Des Weiteren ist die Waschung der gefährdeten Person ein wichtiger Punkt. Hier gilt: Weder zu viel, noch zu wenig. Häufiges, unnötiges Waschen trocknet die Haut aus und greift ihren natürlichen Schutzmantel an. Regelmäßiges Waschen ist jedoch wichtig, um die Haut vor schädlichen Einflüssen durch Schweiß oder bei inkontinenten Personen Urin und Kot zu schützen. Der richtige Weg ist, je nach Bedarf, Teil- oder Ganzkörperwaschungen durchzuführen. Dabei sollten Pflegeprodukte verwendet werden, welche nicht zu stark parfümiert sind. Die Wassertemperatur sollte je nach Bedürfnis der Person adjustiert werden, wobei warmes Wasser eher einen beruhigenden Effekt hat und kühles Wasser eher belebend wirkt.

HÄTTEN SIE‘S GEWUSST?
Erst seit wenigen Jahrzehnten wird vermehrt zu Dekubitus, dessen Entstehen und Therapiemöglichkeiten geforscht. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Ansichten über die richtige Behandlung von Dekubitus im Laufe der letzten Jahre verändert haben. Wir korrigieren die wichtigsten Irrtümer

TRUGSCHLUSS
Eisen und Föhnen“ Die Technik, die Haut erst mit Eis einzureiben und anschließend trocken zu föhnen wurde jahrelang praktiziert, um die Blutzirkulation zu fördern.

TATSACHE
Die Haut wird durch das Einreiben mit Eis beschädigt und durch das Föhnen ausgetrocknet. Beides wirkt sich negativ auf den Dekubitus aus.
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TRUGSCHLUSS
„Sitzen statt Liegen“ Dekubitus entsteht durch langes Liegen, also ist das Hinsetzen der gefährdeten Personen die richtige Lösung, um Dekubitus vorzubeugen.

TATSACHE
Auch bei sitzenden Personen kann ein Dekubitus entstehen. Im Sitzen können bestimmte Stellen sogar stärker belastet werden als im Liegen.
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TRUGSCHLUSS
„Alkohol erfrischt und kühlt“ Viele Betroffene empfinden es als angenehm, alkoholische Einreibungen der Haut, z.B. mit Franzbranntwein, durchzuführen.

TATSACHE
Alkohol trocknet die Haut aus: Deshalb nicht zu häufig anwenden und anschließend die Haut mit fetthaltigen Cremes oder Salben nachbehandeln
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Unsere Expertin

referent m saller

 »Mehr zum Thema Pflege lesen Sie im Ruhen & Schlafen Lehrgang www.thomashilfen.de/305.

 
- Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!