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Anbieter von MiS Micro-Stimulations-Systemen zur Dekubitus- und Schmerztherapie:
www.thevo.info

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Aktuelles

Viele Druckgeschwüre wären vermeidbar – wenn Betroffene und Angehörige die richtigen Informationen hätten. Doch rund um das Thema Dekubitus halten sich bis heute zahlreiche Irrtümer. Sie führen dazu, dass Risiken unterschätzt oder Maßnahmen falsch umgesetzt werden.

Dabei ist eine wirksame Dekubitusprophylaxe keine Frage starrer Regeln, sondern einer individuellen Pflege. Wer die Warnzeichen kennt und frühzeitig handelt, kann viel dazu beitragen,
Druckgeschwüren vorzubeugen und die Lebensqualität zu erhalten.

Mythos 1: „Auf einer Anti-Dekubitus-Matratze muss nicht mehr umgelagert werden.“

Falsch.

Druckentlastende Matratzen können das Dekubitusrisiko deutlich verringern und die Haut entlasten. Sie ersetzen jedoch keine individuelle Pflege. Ob und wann eine Positionsveränderung notwendig ist, richtet sich nach dem Gesundheitszustand, der Eigenbewegung und dem persönlichen Risiko der betroffenen Person. Auch auf einer Spezialmatratze sind regelmäßige Hautkontrollen und eine angepasste Lagerung wichtig.

 

Mythos 2: „Menschen mit Dekubitusrisiko müssen grundsätzlich alle zwei Stunden umgelagert werden.“

Falsch.

Die bekannte Zwei-Stunden-Regel gilt heute nicht mehr als allgemeiner Standard. Moderne Pflege orientiert sich am individuellen Bedarf. Entscheidend sind unter anderem die Beweglichkeit, der Hautzustand, die eingesetzten Hilfsmittel und die aktuelle Risikoeinschätzung. Ziel ist es, Druck rechtzeitig zu reduzieren, ohne Betroffene unnötig – insbesondere nachts – in ihrer Erholung zu stören.

Was hilft wirklich?

✔ Regelmäßig bewegen – jede Eigenbewegung entlastet die Haut und das Gewebe.

✔ Die Haut täglich kontrollieren und erste Veränderungen ernst nehmen.

✔ Druckbelastungen durch geeignete Lagerung und passende Hilfsmittel reduzieren.

✔ Für ein trockenes und hautfreundliches Bettklima sorgen.

✔ Das persönliche Dekubitusrisiko regelmäßig einschätzen und die Maßnahmen daran anpassen.

✔ Angehörige und Pflegepersonen beraten und aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse nutzen.

Moderne digitale Assistenzsysteme können die Versorgung sinnvoll ergänzen. Sie unterstützen dabei, Bewegungsmuster zu erkennen und Hinweise auf notwendige Lagerungswechsel zu geben. Die pflegerische Einschätzung und individuelle Versorgung bleiben jedoch weiterhin entscheidend.

 

Wissen schützt.
Druckgeschwüre können sich bereits innerhalb weniger Stunden entwickeln. Deshalb sind eine frühzeitige Risikoeinschätzung, regelmäßige Hautkontrollen und individuell angepasste vorbeugende Maßnahmen besonders wichtig. So lässt sich das Risiko eines Dekubitus in vielen Fällen deutlich verringern und die Lebensqualität erhalten.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, Dekubitus zu verhindern – mit Wissen, Aufmerksamkeit und der richtigen Unterstützung.

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Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!