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Anbieter von MiS Micro-Stimulations-Systemen zur Dekubitus- und Schmerztherapie:
www.thevo.info

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Aktuelles

Unter diesem Titel beschäftigt sich eine Facharbeit des Deutschen Instituts für Innovation im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung aktuell mit einem weit verbreiteten Phänomen: Menschen, die mit einem Rollator nicht mehr zurechtkommen, landen in Deutschland allzu schnell im Rollstuhl. Dabei könnten viele von ihnen mit adäquaten Hilfsmitteln durchaus noch laufen und aktiv am Leben teilnehmen. Doch auch verfügbare Spezialwalker haben sich bisher nicht wirklich durchgesetzt. Woran liegt das? Was sind die Folgen? Und wie müsste ein alltagstaugliches Hilfsmittel aussehen, das Mobilität, Teilhabe und Lebensqualität ermöglicht?

Erfahren Sie jetzt mehr unter www.igap.de/facharbeit-immobil

 

Unsere Expertin

referent m saller

 - Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!

Hallo,

da ich als Fachpflegekraft in der ambulanten Intensivpflege arbeite und in unserem Unternehmen die Wundexpertin bin habe ich bzgl. der Positionierungsdefinition ein Problem! Wie darf/sollte die Positionierung nun korrekt dokumentiert werden ? Ich habe ein Rezertifizierungsseminar Wundexperte ICW mit dem Thema: Dekubitusprophylaxe in der Pflege (DNQP) absolviert.

Dort wurde klar formuliert, dass der Begriff „Mikrolagerung“ im Expertenstandard nicht mehr genutzt wird, da anhand von Studien keine Aussagen zum Nutzen der Therapie gemacht werden. In Ihrem Beitrag wird dieser Begriff noch genutzt. Was ist rechtlich nun relevant? In der Fortbildung wurde es so vermittelt, dass wenn trotz Dokumentation von „Mikrolagerung“ ein Dekubitus auftritt, es möglicherweise nicht als Umpositionierung gewertet wird , also somit ein „Pflegefehler“ . Des weiteren führen solche Aussagen dann immer wieder zu Verwirrungen und endlosen Diskussionen im Team.

Ich würde mich sehr freuen von Ihnen eine Antwort zu erhalten.

Im Nachtdienst: Die Pflege schläft nie

Die „innere Uhr“ und der Schichtdienst
Jedes Lebewesen unterliegt diesem Taktgeber. Er wird gesteuert vom Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit und signalisiert unserem Körper, wann es Zeit ist aufzustehen und wann es Zeit ist, zu Bett zu gehen. Menschen, die im Schichtdienst arbeiten, sind also ununterbrochen gezwungen, gegen ihre innere Uhr zu arbeiten und zu Zeiten wach zu sein, in denen eigentlich eine Tiefschlafphase stattfinden sollte.
Wir können uns an Nachschicht nicht gewöhnen!!! Natürlich tickt diese Uhr nicht bei allem Menschen gleich.

Wir können auch unsere innere Uhr nicht überlisten. Wir können zwar wach sein, aber unser Gehirn, das anfälligste Organ für den inneren Taktgeber, nimmt sich seine Schlafzeit. Wir sind kurz abwesend, das Gehirn nimmt sich eine Auszeit. Die Fehlerquote steigt. Wir machen, wenn wir nachts arbeiten, wesentlich mehr Fehler als tagsüber. Betrachtet man Katastrophen wie die Havarie der Exxon Valdez im Jahre 1989, so stand menschliches Versagen als Hauptursache fest. Betrachten wir die Pflegesituation – wie schnell kann man falsch oder gar nicht reagieren oder völlig inadäquat?
Arbeitsmediziner warnen daher seit Jahren, dass dieses Arbeiten gegen den biologischen Rhythmus verstärkt zu Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Magen-Darmerkrankungen führen kann. Auch kann Schichtarbeit unsere Psyche belasten und Nervosität, Niedergeschlagenheit oder körperliche Erschöpfung nach sich ziehen. Rückenschmerzen als Folge der Problematik sind nicht selten.
Arbeiten wir nachts, so ist unser Schlaf tagsüber wesentlich flacher und weniger erholsam.

Regenerativer Schlaf ist nicht nur für Patienten und Heimbewohner wichtig - auch die Pflegekräfte sollten stets auf sich achten und dafür sorgen, dass sich ihr Körper nach dem Dienst ausreichend erholen kann.

Viele  hilfreiche Tipps zu Gestaltung des Nachtdienstes gibt es im Ratgeber des Deutsche Forum für therapeutisches Schlafen
Hier kostenlos herunterladen: https://www.igap.de/ebook-profpflege-hp

Wer möchte schon auf der Matratze eines Toten schlafen? – Dieser Gedanke erscheint zurecht makaber. Doch Fakt ist: Spezialmatratzen für pflegebedürftige und bettlägerige Menschen werden in Deutschland von Krankenkassen wiedereingesetzt – selbst nach schweren Erkrankungen und Todesfällen. „Unbedenklich!“, sagen Experten. Dennoch bereitet das Verfahren Betroffenen Unbehagen.  

Bevor es zum Wiedereinsatz von Anti-Dekubitus- und anderen Spezialmatratzen kommt, werden die Systeme selbstverständlich hygienisch gereinigt. Vor Bakterien, Keimen und Gerüchen muss sich deshalb tatsächlich niemand fürchten. Nur bei älteren Druckluft-Systemen wurden in Studien vereinzelt Mikroorganismen gefunden, die es geschafft haben, selbst nach Jahren noch zu überleben. Ob man eine bereits benutzte Matratze verwenden möchte,
ist also weniger eine gesundheitlich als eine ethische Frage.

Viele Pflegebedürftige und deren Familien wählen die Alternative: Sie bestellen sich im Reha-Fachhandel ein moderne, unbenutzte Matratze. Die neuen Anti-Dekubitus-Systeme, die beispielsweise bei Thomashilfen erhältlich sind, bieten zahlreiche zusätzliche Vorteile. Dank MiS-Mikrostimulation minimieren sie die Gefahr von Wundgeschwüren und ermöglichen erholsamen Schlaf – sogar bei Schmerzen und schweren Krankheiten. Sie sind für die häusliche Pflege geeignet
und können bei Bedarf ins Pflegeheim mitgenommen werden.

Auch für Matratzen mit Mikrostimulation gibt es übrigens Spezialverfahren zur hygienischen Tiefenreinigung. Dadurch ist die absolute Sauberkeit jederzeit gesichert und eine Weitergabe an andere Familienmitglieder denkbar.

Mehr Infos zu Matratzen mit Mikrostimulation finden Sie hier: https://www.thomashilfen.de/thevoautoactiv

 

Unsere Expertin

referent m saller

- Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!

Dies ist eine häufig gestellte Frage und die Antwort lautet Nein! Ein Dekubitus kann durch gute Hautpflege allein nicht vermieden werden. Cremes und Salben „ernähren“ die Haut von außen. Die Zellerneuerung muss durch richtige Ernährung unterstützt werden. Nichtsdestotrotz spielt die Pflege der Haut bei Risikopatienten und Betroffenen eine wichtige Rolle. Wichtig ist zunächst einmal die Haut von gefährdeten Personen regelmäßig zu überprüfen und zu begutachten. So können schon kleinste Veränderungen/Verletzungen der Haut erkannt werden. Des Weiteren ist die Waschung der gefährdeten Person ein wichtiger Punkt. Hier gilt: Weder zu viel, noch zu wenig. Häufiges, unnötiges Waschen trocknet die Haut aus und greift ihren natürlichen Schutzmantel an. Regelmäßiges Waschen ist jedoch wichtig, um die Haut vor schädlichen Einflüssen durch Schweiß oder bei inkontinenten Personen Urin und Kot zu schützen. Der richtige Weg ist, je nach Bedarf, Teil- oder Ganzkörperwaschungen durchzuführen. Dabei sollten Pflegeprodukte verwendet werden, welche nicht zu stark parfümiert sind. Die Wassertemperatur sollte je nach Bedürfnis der Person adjustiert werden, wobei warmes Wasser eher einen beruhigenden Effekt hat und kühles Wasser eher belebend wirkt.

HÄTTEN SIE‘S GEWUSST?
Erst seit wenigen Jahrzehnten wird vermehrt zu Dekubitus, dessen Entstehen und Therapiemöglichkeiten geforscht. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Ansichten über die richtige Behandlung von Dekubitus im Laufe der letzten Jahre verändert haben. Wir korrigieren die wichtigsten Irrtümer

TRUGSCHLUSS
Eisen und Föhnen“ Die Technik, die Haut erst mit Eis einzureiben und anschließend trocken zu föhnen wurde jahrelang praktiziert, um die Blutzirkulation zu fördern.

TATSACHE
Die Haut wird durch das Einreiben mit Eis beschädigt und durch das Föhnen ausgetrocknet. Beides wirkt sich negativ auf den Dekubitus aus.
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TRUGSCHLUSS
„Sitzen statt Liegen“ Dekubitus entsteht durch langes Liegen, also ist das Hinsetzen der gefährdeten Personen die richtige Lösung, um Dekubitus vorzubeugen.

TATSACHE
Auch bei sitzenden Personen kann ein Dekubitus entstehen. Im Sitzen können bestimmte Stellen sogar stärker belastet werden als im Liegen.
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TRUGSCHLUSS
„Alkohol erfrischt und kühlt“ Viele Betroffene empfinden es als angenehm, alkoholische Einreibungen der Haut, z.B. mit Franzbranntwein, durchzuführen.

TATSACHE
Alkohol trocknet die Haut aus: Deshalb nicht zu häufig anwenden und anschließend die Haut mit fetthaltigen Cremes oder Salben nachbehandeln
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Unsere Expertin

referent m saller

 »Mehr zum Thema Pflege lesen Sie im Ruhen & Schlafen Lehrgang www.thomashilfen.de/305.

 
- Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, IGAP Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V.


Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben!